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By Martin Abraham, Thomas Hinz

Der Arbeitsmarkt prägt moderne Gesellschaften maßgeblich: das procedure sozialer Sicherung sowie die individuellen Lebensverhältnisse hängen von der Teilnahme am Arbeitsmarkt ab. Im Rahmen einer interdisziplinären Forschung thematisiert die Arbeitsmarktsoziologie den Beitrag sozialer Determinanten für die Erklärung von Arbeitsmarktprozessen. Dies beinhaltet die selektive Auswirkung von Bildung für berufliche Mobilität, die Risiken von Arbeitslosigkeit, die Rolle der Familie für Erwerbsentscheidungen und die Wirkung institutioneller Regelungen. Aus soziologischer Sicht geht es vor allem um die Entstehung, die Dauerhaftigkeit und die Veränderung sozialer Ungleichheit im Arbeitsmarkt und durch den Arbeitsmarkt. Das Lehrbuch richtet sich an Studierende und Lehrende der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie an "Praktiker", die die (sozialen) Wirkungen von Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt einschätzen möchten.

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Der Eintritt in den Arbeitsmarkt erfolgt relativ spät, die Verrentung dagegen früh. In institutionellen Umwelten, die sich durch ein weniger standardisiertes und stratifiziertes System verbunden mit einer residualen sozialen Absicherung kennzeichnen lassen, ist eine erhöhte Rate von Arbeitsplatzwechseln und von Aufstiegs- und Abstiegsmobilität zu erwarten. In einer Lebensverlaufsperspektive entstehen unterschiedliche Muster von "institutionalisierten" Phasen von Bildung, Erwerbs- und Familientätigkeit und Übergängen in den Ruhestand (Überblick bei Mayer/Schöplin 1989).

Außerdem ist problematisch, dass bei Einstellung (und oft auch während der beruflichen Tätigkeit) die tatsächliche Produktivität eines (potenziellen) Arbeitsnehmers nicht direkt beobachtbar ist. Auch die Ansätze zu Qualifikation und Wissen sehen sich also mit 22 Bei höheren Qualifikationen ist der potenzielle Bewerberkreis kleiner, die Qualifikationen sind oft aufwändiger zu messen (beispielsweise in einem assessment center), und bei Ausfall ist ein Ersatz schwieriger einzuarbeiten als bei Arbeitsplätzen, auf denen geringere Qualifikationen nötig sind.

Grundannahme ist, dass die individuellen Lohnchancen als Produkt verschiedener Eigenschaften (oder Talente) aufzufassen sind. Je nachdem, um welchen Job es sich handelt, fällt die Produktivität der einzelnen Arbeitnehmer unterschiedlich aus, weil sie spezielle Stärken (und Schwächen) aufweisen. Roy-Modell" (vgl. NeallRosen 2000) läuft das matching von Personen und Jobs als Sortierprozess. h. die besonders fähigen Personen nehmen diejenigen Jobs an, bei denen die Lohnvarianz am höchsten ausfallt.

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