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By Rainer Olliges

Dieses Buch beschäftigt sich mit wirtschaftlichen strategies- und Diffusionsprozessen. Aus dem Blickwinkel der evolutorischen Ökonomik heraus wird der technische Fortschritt formal abgebildet. Aus einer kritischen Auseinandersetzung mit den Denkmustern der evolutorischen Ökonomik ergibt sich dabei die Notwendigkeit, Populationen als Grundlage von formalen Modellen zu wählen. Eine Diffusion ist dann als Durchsetzung einer Verhaltensänderung innerhalb einer inhabitants darzustellen. Als eine geeignete Methode hierzu werden die genetischen Algorithmen beschrieben. Sie sind Grundlage für einige Modellsimulationen in statischen und dynamischen Umwelten und auf verschiedenen Märkten.

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81 Die Teilprozesse der Evolution laufen jeweils auf unterschiedlichen Ebenen ab. Variationen resultieren aus Mutationen, Reduktionsteilung und crossingover, und sind damit ausschließlich genetische Prozesse. 82 Deren Auftreten und Ergebnisse können als rein zufällig angesehen werden. 83 Die Lebensdauer der biologischen Individuen ist beschränkt, so daß die Dauerhaftigkeit der Merkmale durch die Vererbbarkeit der Gene sichergestellt werden muß. Man unterscheidet zwischen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Reproduktion.

77 Die Mehrzahl der Vertreter der evolutorischen Ökonomik lehnt sich in ihrer Modellierung von wirtschaftlicher Entwicklung eng an das biologische Vorbild. Ein evolutorischer Prozeß läßt sich danach wie folgt strukturieren: 78 Der Prozeß läuft immer innerhalb einer Population ab. Deren Individuen müssen nicht notwendig homogen sein. Sie sind mit Merkmalen ausgestattet, deren mögliche Ausprägungen weder beschränkt noch bekannt sein müssen. Zum Prozeß selber gehören zunächst Mechanismen, die auf jedes Individuum einzeln wirken, und dort Variationen in den Merkmalen erzeugen (Mutationen in der Biologie).

Variationen können in der Biologie sowohl ontogenetisch im Lebensablauf eines Organismus als auch phylogenetisch, also stammesgeschichtlich auftreten. In der Ontogenese sind die Grenzen durch die genetischen Gegebenheiten sehr eng gesetzt. Veränderungen bestehen hier nur in geringen Anpassungen an die Umwelt, wie z. B. die der Körpergröße an Qualität und Menge der Nahrung. R. auf die genetische Variabiltät ab. Hier sind die Grenzen durch die unmittelbare Überlebensfähigkeit gesetzt und damit sehr weit.

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